ALFRED-GRENANDER-PLATZ

Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes

ORT
Berlin-Zehlendorf

AUFTRAGGEBER
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, WEG Fischerhüttenstr. 83 - 89, KLIG e.V.

BEAUFTRAGUNG
Freianlagen LP 2 - 9

BEARBEITUNGSZEIT

Fertigstellung 2018

PROJEKTPARTNER
Künstlerin: Simone Elsing


Das historische Bahnhofgebäude Krumme Lanke wurde von dem Architekten Alfred Grenander geplant und 1929 fertig gestellt. Es handelt sich um einen Kopfbahnhof im Stil der Moderne. Der Planungsbereich besteht aus dem Vorplatz des Bahnhofgebäudes, jetzt Alfred-Grenander-Platz, dem Vorbereich der Bebauung zur Fischerhüttenstaße, und den Flächen westlich und östlich des Bahnhofsgebäudes. Das Ziel des Entwurfs ist es einen hochwertigen Stadtplatz – den Alfred-Grenander-Platz zu gestalten. Der Gestaltung des Platzes soll im Dialog mit dem Baudenkmal Bahnhof Krumme Lanke stehen und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. So soll auch auf ganz selbstverständliche Art der Standort des umliegenden Gewerbes aufgewertet werden.

Das Hauptelement des Entwurfs sind die hellen Bänder aus Naturstein, die sich sternförmig von dem Bahnhofgebäude aus über den Platz erstrecken. Die Bänder nehmen die vertikalen Pfeiler des Gebäudes auf und führen sie bis zu den Grenzen des Platzes. Durch die Bänder wird der Platz gegliedert und es entsteht eine einladende Entreesituation. Der Platz erhält einen Belag aus lebendigem grauen Naturstein. Das Format des Natursteinpflasters nimmt die Proportionen der Fliesen im Bahnhofsgebäude auf. Der über den Platz laufende Radweg wird in dunklem Natursteinpflaster im gleichen Format ausgeführt. Durch die neue Rundbank aus Naturstein als Umfassung des Trompetenbaumes in der Platzmitte entsteht ein zentraler Bereich, der zum Aufenthalt, aber auch als Treffpunkt einlädt. Der Höhensprung des Platzes wird durch Blockstufen aus Naturstein ausgeglichen.  

Die weitere Bänke auf dem Platz nehmen in ihrer Farbigkeit das Farbspiel des Innenraumes des Bahnhofes auf. Lichtstelen gewährleisten eine gleichmäßige Ausleuchtung des Platzes. Im Süden ist eine Stele geplant, die den Namen des Platzes als hinterleuchteten Schriftzug trägt.